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Hundeernährung im Sommer – ein Blick in den Napf

Tipps für den Sommer


Endlich wird es nach einem sehr langen Winter wieder wärmer und die Tage länger. Und wer freut sich nicht auf Wassermelone und tolle Stunden im Park? Wir verbringen viel mehr Zeit draußen – hoffentlich auch mit unseren geliebten Hunden. Aber die warmen Temperaturen machen auch was mit den Fellnasen. Wir erklären dir, worauf du im Sommer bei der Ernährung achten musst, sodass dein Hund optimal sowie gesund versorgt wird und auch eine tolle Zeit hat!


Wasser, Wasser, Wasser

Stelle immer ausreichend frisches, sauberes Wasser zur Verfügung und achte darauf, dass dein Hund jederzeit Zugang dazu hat. Bei warmen Temperaturen erhöht sich der Flüssigkeitsbedarf, daher ist es wichtig, dass er ausreichend trinken kann, um hydratisiert zu bleiben.


Wenn du unterwegs bist, nimm immer etwas Wasser mit (am besten auch für dich). Auch wenn die Runde nicht länger als eine Stunde geht, solltest du Wasser parat haben. Wenn dein Hund kurz mal mit einem anderen spielt, ist die Kehle schnell trocken. Selbstredend gehört Wasser auch bei Autofahrten dazu.


Das ist vor allem nicht zu unterschätzen, weil Hund nicht Schwitzen und durch Hecheln die Temperatur regulieren. Das Hecheln verbraucht aber weitere Feuchtigkeit.


Mehrere kleine Mahlzeiten in den kühlen Stunden

Wir Menschen haben im Sommer meistens eher weniger Lust auf schwere Gerichte und fühlen uns hingezogen zu frischen, knackigen Mahlzeiten. Wenn wir bei Hitze überhaupt richtig Hunger bekommen. Und unseren Hunden kann es auch so gehen.


Mache dir also keine Sorgen, wenn dein Vierbeiner weniger Appetit hat, das ist völlig normal. Teile die Ration(en) in mehrere kleinere auf und biete sie über den Tag verteilt an. Du kannst auch den Zeitplan ändern und früher und/oder später (je nachdem wie oft am Tag) füttern, wenn es etwas kühler draußen ist.


Leicht und gut verdaulich soll es sein

Entscheide dich für leicht verdauliche Futtersorten, die den Magen deines Hundes nicht unnötig belasten. Vermeide schwere, fettreiche Mahlzeiten, da diese zu einer erhöhten Körpertemperatur führen können.


Was übrigens nicht leicht und gut verdaulich ist, ist Grillfleisch jeglicher Art! Egal ob Steak oder Bratwurst – die meisten Sachen sind stark gewürzt und mariniert. Das kann schnell zu Durchfall führen, was wiederum zu einem Flüssigkeitsmangel führt. Und einige Hunde trinken schon nicht so viel. Auch die Knochen vom teller sollten in die Mülltonne wandern und nicht ins Hundemaul.


Erfrischende Snacks und Leckerlis

Frische Snacks und gefrorene Leckerlis sind der Bringer im Sommer! Dabei kannst du natürlich einfach nur ein Stück Wassermelone anbieten oder crazy Hunde-Eis selbst herstellen. Das ist ganz dir überlassen. Auch ein einfacher Eiswürfel bringt so manchen Hunde Freunde. Oder du frierst andere Obst- oder Gemüsesticks ein.


Eine kleine Erfrischung – Obst und Gemüse für deinen Hund

  • Wassermelone 🍉

  • Apfel 🍎

  • Erdbeeren 🍓

  • Karotte 🥕

  • Gurke 🥒 (Schale kann bei kleinen Menge dran bleiben; sobald die Gurke etwas bitter schmeckt, ist sie tabu)

Du kannst das Gemüse oder Obst auch mit ins Futter mischen.


Aktivitäten verlegen und reduzieren

Du solltest Spaziergänge auf jeden Fall in die kühleren Tageszeiten verlegen, also früher und später mit deinem Hund rausgehen. Mittagshitze gilt es unbedingt zu vermeiden, außer du machst eine kurze Pinkel-Runde.


Achte auch auf das Aktivitätslevel: scheuche deinen Hund nicht zu sehr oder lass ihn wie verrückt hin und her rennen. Wenn dein Hund spielt oder viel rennt, achte darauf, dass er sich regelmäßig im Schatten ausruht (und gib ihm Wasser, was du natürlich dabei hast).


Deswegen sollten die Fütterungszeiten auch weit weg von den Spaziergängen stattfinden, damit dein Hund genügend Zeit hat zum Verdauen, was bei Wärme und Hitze länger dauern kann. Mindestens eine Stunde sollte zwischen Essen und höheren Aktivitäten liegen


Wenn deinem Hund zu langweilig ist zwischendurch, versuche ihn mit Denk- und Schnüffelaufgaben zu fordern. Auch das lastet sie aus. Hier findest du unsere Tipps dazu.


Alarmstufe Rot bei Hitzestress

Achte auf Anzeichen von Hitzestress bei deinem Hund, wie übermäßiges Hecheln, Schwäche, Unruhe oder Zahnfleischverfärbungen. Bei Verdacht auf Überhitzung solltest du sofort Maßnahmen ergreifen, um deinen Hund abzukühlen und gegebenenfalls tierärztliche Hilfe zu suchen.


Es gilt in jedem Fall Überhitzung und Erschöpfung zu verhindern. Das Problem ist nur häufig, dass viele Hunde nicht von alleine aufhören, wenn ihr Buddys da sind oder wieder mal ein Ball durch die Gegend fliegt. Das liegt in deiner Verantwortung.


Es ist wichtig zu beachten, dass diese Tipps allgemeine Richtlinien sind. Jeder Hund ist individuell, daher ist es ratsam, die spezifischen Bedürfnisse deines eigenen Hundes mit einem Tierarzt oder Ernährungsexperten zu besprechen.


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